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Der „genaueste in den letzten zwei Jahren“ JPMorgan-Handelstisch wechselt auf bullisch.

Der „genaueste in den letzten zwei Jahren“ JPMorgan-Handelstisch wechselt auf bullisch.

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/30 00:16
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Von:华尔街见闻

Die unterstützende Logik umfasst fünf Hauptsäulen: makroökonomische Überraschungen, Widerstandsfähigkeit der Verbraucher, zu niedrige Gewinnerwartungen, stabile Renditen sowie technische Verbesserungen. Seit der Umstellung am 31. August hat das Pair-Trading Long Nasdaq 100 und Short Russell 2000 kumulativ über 8 % Gewinn erzielt. Der jetzige "bullische" Wendepunkt ist noch überzeugender. Strategisch bleibt Technologie das zentrale Long-Engagement, aber das Absicherungsinstrument wechselt von Short RTY zu Derivaten. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass das langfristige Zinsrisiko weiterhin besteht.

Die Market Intel Desk der institutionellen Marktinformationen von JPMorgan ist bekannt dafür, in den letzten zwei Jahren die Wendepunkte des Marktes präzise erkannt zu haben. Nun sendet sie erneut ein wichtiges Signal – von "taktischer Vorsicht/neutrale Position" zu "taktisch bullisch". Dieser Wechsel erfolgt in einem entscheidenden Zeitfenster kurz vor der Veröffentlichung zahlreicher makro- und mikroökonomischer Daten und zieht breite Aufmerksamkeit auf sich.

Der aktuelle Bericht zeigt, dass der Kern der Änderung auf fünf Säulen basiert: übertrifft die makroökonomischen Fundamentaldaten die Erwartungen, anhaltende Widerstandsfähigkeit der Verbraucher, niedrige Gewinnerwartungen, stabile Anleihenrenditen sowie verbesserte technische Indikatoren. Gleichzeitig hat die Handelsabteilung ihre vorherige Strategie des Long-Nasdaq 100 (NDX) und Short-Russell 2000 (RTY) Pair-Trading angepasst und drückt ihre Meinung nun bevorzugt über Derivate aus.

Bemerkenswert ist, dass die letzte Anpassung der Position am 31. August erfolgte. Damals wechselte die Meinung von bullisch zu "taktisch vorsichtig/neutrale Position". Der S&P 500 blieb in der Folge nahezu unverändert, während das empfohlene Long-NDX/Short-RTY-Paar über 8 % zulegte; die US-Aktienmärkte insgesamt schnitten besser ab als die anderen Hauptmärkte. Die erneute "Bullische" Umstellung bedeutet, dass dieses Team der Ansicht ist, dass das kurzfristige Risiko-Rendite-Profil des Marktes deutlich verbessert wurde.

Präzise Einschätzung mit Hintergrund – Das "Bullische" Signal hat Gewicht

In den vergangenen zwei Jahren wurden die Schlüsselmomente der Market Intel Desk von JPMorgan durch die Marktentwicklung bestätigt, was ihr in der Gruppe institutioneller Investoren einen hohen Referenzwert verliehen hat.

Die letzte Umschaltung erfolgte am 31. August, als die Einschätzung von bullisch auf "taktisch vorsicht/neutrale Position" geändert wurde. Die Gründe umfassten Unsicherheiten bei der Fed-Politik, die Struktur der Positionen, ausgeweitete Kreditspreads, negative saisonale Effekte und den Rückzug des Momentum-Faktors. Zu jenem Zeitpunkt empfahl das Team, den Fokus auf das Pair-Trading Long-NDX/Short-RTY zu legen.

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Das Ergebnis bestätigt die Prognose: Seit der Anpassung stagniert der SPX, während das Long-NDX/Short-RTY-Pair-Handel über 8 % gewann; insgesamt schnitten US-Aktienmärkte weiterhin besser ab als andere Hauptmärkte. Genau dies verleiht dem aktuellen "Bullischen" Signal noch mehr Überzeugungskraft auf dem Markt.

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Fünf Gründe für die bullische Logik

Im neuesten Bericht erläutert die Handelsabteilung fünf zentrale Gründe für die bullische Umstellung:

Erstens, makroökonomische Fundamentaldaten übertreffen die Erwartungen. Die aktuellen Flash-PMI-Daten zeigen ein Wirtschaftswachstum über den Markterwartungen, was Arbeitsplätze, Konsum und Unternehmensgewinne stützen könnte. Das Team betont, dass das EPS-Wachstum des S&P 500 an das nominale BIP-Wachstum geknüpft ist und nicht an das reale BIP; das aktuelle Wirtschaftsniveau könnte zeigen, dass die Gewinnerwartungen des Marktes zu konservativ sind.

Zweitens, anhaltende Widerstandsfähigkeit der Verbraucher. Obwohl Zweifel an der Belastbarkeit der Verbraucher im Umfeld von Inflation und hohen Zinsen bestehen, übertreffen die tatsächlichen Konsumdaten weiterhin die Erwartungen, was die "K-förmige Erholung"-Hypothese in Frage stellt. Die Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt stärkt zudem die Konsumseite weiter.

Drittens, Spielraum für höhere Gewinnerwartungen. Im zweiten Quartal 2026 beträgt das EPS-Wachstum 52 %, für das dritte Quartal erwartet der Markt aktuell etwa 29 %. Das Team hält diese Prognose für zu niedrig – alle 11 Branchen des S&P 500 werden positive Umsatz- und EPS-Zuwächse erwartet.

Viertens, Anleihenrenditen könnten stabil bleiben. Der Zinsstratege Jay Barry von JPMorgan erwartet, dass die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen in den kommenden Monaten von 5,18 % leicht auf 5,20 % steigt und dann zum Jahresende auf 5,05 % zurückgeht. Die Volatilität der Renditen sinkt und entlastet so teilweise den Abwärtsdruck auf Aktienmärkte.

Fünftens, technisches Bild verbessert sich weiter. Saisonale Faktoren werden günstig, die Beteiligung von Privatanlegern dürfte zunehmen, die allgemeine Positionsstruktur ist relativ leicht, was dem Markt Aufwärtsraum eröffnet.

Kurzfristige Katalysatoren – Fokus auf das Datenfenster

Die Handelsabteilung hebt zudem die jüngsten Schlüsselkatalysatoren hervor, die kurzfristige Marktbewegungen auslösen könnten:

Inflationsdaten: Diese Woche werden PCE- und ISM-Produktionsdaten veröffentlicht. Davon ist die ISM-Produktionskomponente "Preise bezahlt" ein wichtiger Frühindikator für die Inflation, die Komponente der Dienstleistungspreise ist dabei noch relevanter. Daten, die deutlicher als erwartet ausfallen, könnten zu einer bärischen Verflachung der Renditekurve führen. CPI-Daten werden am 14. Oktober veröffentlicht, die Fed-Sitzung findet am 28. Oktober statt.

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Arbeitsmarkt: Verbesserte Beschäftigungsdaten stärken die Wachstumsstory und den Konsum, aber im aktuellen Marktpreisrahmen kann die Logik "gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten" überwiegen – starke Beschäftigungsdaten könnten die Markterwartungen für Zinserhöhungen weiter steigern.

KI-Thema: Die Veröffentlichung von Muse durch META gibt diesem Trend neue Impulse; der OpenAI Developer Day und die Quartalszahlen von Micron Technology (MU) sind diese Woche wichtige Beobachtungspunkte.

Strategie: Technologie bleibt das Kern-Long, Pair-Trading wandert zu Derivaten

Auf operativer Ebene wurde die Positionsstrategie klar angepasst:

Technologiesektor bleibt der Kern-Long, aber es wird nicht mehr empfohlen, durch Short RTY abzusichern. Das liegt daran, dass ein weiterer Rückgang der Ölpreise und Renditen zu einem Short Squeeze bei RTY führen könnte. Das Team empfiehlt, dieses Risiko stattdessen mit Derivaten abzubilden.

Innerhalb des Technologiesektors erwartet das Team eine strukturelle Ausweitung: Halbleiter und Bestandteile der "Mag 7" dürften den Sektor insgesamt übertreffen. Der Softwarebereich hat noch keinen Konsens erreicht, gewinnt aber langsam an Popularität und wird als non-konsensus bullische Chance angesehen. Die Nachhaltigkeit des KI-Themas wird anerkannt, das Team empfiehlt, die entsprechende Position weiter zu halten.

Außerhalb des Technologiesektors hält das Team einen nachhaltigen Aufschwung in zyklischen Sektoren für möglich, sofern die Zinskurve bullisch steiler wird. Bankaktien werden bevorzugt – sie profitieren von der Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivität, einer potenziellen Versteilerung der Kurve sowie von einer verbesserten Kapitalmarktperspektive.

Für zins-sensitive Sektoren wie Immobilien, Telekommunikation und Versorger meint das Team, dass sie am Short-Squeeze teilnehmen könnten, aber wahrscheinlich weiterhin hinter dem S&P 500 zurückbleiben (außer KI-bezogenen Titeln).

Der größte potentielle Katalysator: Sollte die USA und Iran zu einer Einigung gelangen, würde dies die europäischen Aktienmärkte und RTY stark antreiben; zudem lohnt sich die Aufmerksamkeit auf das Wiederaufleben post-COVID-Themen (Luftfahrt, Automobil, Kreuzfahrt, Konsum, Hotellerie usw.), wobei empfohlen wird, dies vorrangig über Optionen zu positionieren.

Langfristige Risiken bleiben – "Bullisch" ist nicht bedingungslos optimistisch

Obwohl die kurzfristige Position bullisch ist, listet die Handelsabteilung klar einige weiterhin bestehende mittel- und langfristige Bedenken auf:

Erstens, unterschätzt der Anleihenmarkt das Endniveau dieses Zinserhöhungszyklus der Fed? Falls die Wirtschaft gemäß Flash-PMI mit 5 % realem Wachstum expandiert, der Inflationsdruck anhält und die Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt den Lohndruck erhöht, könnte ein aggressiverer Zinserhöhungspfad erforderlich sein.

Zweitens, wird der Markt irgendwann eine Zinserhöhung der Fed um 50 Basispunkte einpreisen?

Drittens, Wann wird landwirtschaftliche Inflation auf die Kerninflation übertragen?

Viertens, Gibt es außerhalb des Technologiesektors andere nachhaltige strukturelle Chancen?

Die Antworten auf diese Fragen werden maßgeblich bestimmen, ob das aktuelle "Bullische" Signal zu einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung wird oder lediglich bei einer taktischen kurzfristigen Erholung verbleibt.

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