USD: BBH hebt Daten und Risikovermeidungstrends hervor
US-Militäraktion löst Dollar-Rally inmitten von Marktturbulenzen aus
Elias Haddad von Brown Brothers Harriman beobachtet, dass die jüngsten US-geführten Angriffe gegen Iran eine klassische Flucht in sichere Häfen ausgelöst haben, was den US-Dollar steigen ließ und weltweiten Druck auf die Aktienmärkte ausübte. Er weist darauf hin, dass abgesehen von geopolitischen Spannungen die zukünftige Entwicklung des Dollars und risikobehafteter Anlagen von den bevorstehenden US-Arbeitsmarktdaten sowie der heute später veröffentlichten ISM-Fertigungsdaten für Februar geprägt wird.
Marktreaktion: Risikoaversion und Bewegung der Vermögenswerte
Finanzmärkte schalten in den Risiko-off-Modus, während Anleger sich auf weiterreichende Folgen des US-Militäreinsatzes gegen Iran einstellen. Der Dollar hat sich auf breiter Front verstärkt, weltweite Aktien stehen unter Druck, der Goldpreis ist um über 4 % gestiegen und der Preis für Brent-Rohöl kletterte um bis zu 13 %. Die Renditen bedeutender Staatsanleihen sind ebenfalls gestiegen, da der Anstieg des Ölpreises die Inflationserwartungen erhöht und so die gewöhnliche Nachfrage nach sicheren Anleihen überlagert.
Geopolitische Unsicherheit und Marktausblick
Präsident Donald Trump kündigte an, dass die US-Militäraktionen gegen Iran bei Bedarf bis zu vier oder fünf Wochen andauern könnten. Ein anhaltender Konflikt dürfte die Unsicherheit vertiefen und die aktuellen Markttrends verstärken. Sollte die Offensive jedoch das iranische Regime schwächen oder stürzen, könnten risikobehaftete Anlagen sich rasch erholen.
Wichtige Datenveröffentlichungen im Blick
Unabhängig von den geopolitischen Entwicklungen wird die Entwicklung des Dollars und risikosensibler Anlagen in hohem Maße vom US-Arbeitsmarktbericht dieser Woche abhängen.
Im Mittelpunkt steht heute der ISM-Fertigungsindex für Februar, der um 15:00 Uhr Londoner Zeit (10:00 Uhr in New York) veröffentlicht wird. Der Hauptindex wird voraussichtlich bei 51,5 liegen, nach 52,6 im Januar. Investoren sollten insbesondere die Komponenten "bezahlte Preise" und "Beschäftigung" im Auge behalten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob sich der Konflikt zwischen Beschäftigungswachstum und Inflation abschwächt oder verschärft.
(Dieser Bericht wurde unter Zuhilfenahme eines KI-Tools erstellt und im Anschluss von einem Redakteur überprüft.)
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