Bristol-Myers präsentiert vielversprechende Daten aus Studie zu Blutkrankheiten
Bristol-Myers Squibb & Co. (NYSE:BMY) hat am Montag die wichtigsten Ergebnisse einer Phase-2-Studie veröffentlicht, in der Reblozyl zur Behandlung von Anämie bei Erwachsenen mit Alpha (α)-Thalassämie untersucht wurde, einer vererbten Bluterkrankung, die durch eine verringerte oder fehlende Produktion von Globinketten gekennzeichnet ist und zu unzureichendem Hämoglobin, mikrozytärer Anämie und möglicher Zerstörung roter Blutkörperchen führt.
• Die Aktie von Bristol-Myers Squibb zeigt positive Dynamik. Was steht der BMY-Aktie bevor?
Die Studie erreichte ihre primären Endpunkte und zeigte einen statistisch signifikanten Anstieg der Hämoglobinwerte bei nicht-transfusionsabhängigen Patienten sowie eine Verringerung der Transfusionsbelastung bei transfusionsabhängigen Patienten.
Auch alle wichtigen sekundären Endpunkte wurden erreicht. Die Sicherheitsbefunde stimmten mit dem bekannten Profil von Reblozyl bei Thalassämie überein.
Die Ergebnisse sollen auf einem bevorstehenden medizinischen Kongress vorgestellt werden, und Gespräche mit dem Center for Drug Evaluation in China sind geplant.
Management-Kommentar
„Diese positiven Daten unterstützen das Potenzial von Reblozyl für Patienten weltweit weiter“, sagte Cristian Massacesi, Executive Vice President, Chief Medical Officer und Leiter der Entwicklung bei Bristol-Myers Squibb.
„Dies ist die erste und einzige zulassungsrelevante Phase-2-Studie, die speziell auf die Bedürfnisse von Patienten, insbesondere in China, mit Alpha-Thalassämie zugeschnitten ist – einer lebenslangen Erkrankung mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten und dem Potenzial für ernsthafte Langzeitkomplikationen.“
Technische Analyse
Aktuell handelt die Aktie 2,5% unter ihrem 20-Tage-Simple Moving Average (SMA) und 3,8% unter ihrem 100-Tage-SMA, was auf eine gewisse kurzfristige Schwäche hindeutet.
In den letzten 12 Monaten sind die Aktien um etwa 30% gestiegen und befinden sich derzeit näher an ihren 52-Wochen-Hochs als an den Tiefs, was auf einen starken Aufwärtstrend hindeutet.
Der RSI liegt bei 50,00, was als neutral gilt und darauf hindeutet, dass die Aktie weder überkauft noch überverkauft ist. Der MACD liegt bei 0,10 und damit unter seiner Signallinie von 0,15, was auf bärischen Druck auf die Aktie hinweist.
Die Kombination aus neutralem RSI und bärischem MACD deutet auf gemischte Impulse hin.
- Wichtiger Widerstand: $63,50
- Wichtige Unterstützung: $58,50
Analystenkonsens & letzte Aktionen: Die Aktie wird mit einer Halte-Empfehlung und einem durchschnittlichen Kursziel von $60,10 bewertet. Zu den jüngsten Analystenentscheidungen gehören:
- Piper Sandler: Overweight (Kursziel am 23. Feb. auf $75 erhöht)
- Barclays: Einstufung mit Overweight (Kursziel $75 am 20. Feb.)
- Citigroup: Neutral (Kursziel am 6. Feb. auf $64 erhöht)
BMY Kursentwicklung: Die Aktien von Bristol-Myers Squibb lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Montag laut Benzinga Pro Daten 0,78% im Plus bei $61,14.
Foto: Shutterstock
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Das Versicherungs-MGU-Einhorn Bamboo Insurance (BMB.US) plant einen Börsengang zur Beschaffung von bis zu 100 Millionen US-Dollar und will mit „KI-basiertem Underwriting“ die Marktlücke für Klima-Versicherungen schließen.
Das Hausversicherungs-MGU-Unternehmen Bamboo Insurance Services hat einen IPO-Antrag über 100 Millionen US-Dollar eingereicht.

Die Billionen-Dollar-Rechenleistung treibt den Halbleitermarkt in einen Bullenmarkt! Acht Hundert Milliarden Dollar sind eine „amerikanische Illusion“ – Das globale AI-Investitionskapital erreicht eine Billion Dollar.
Die neuesten Schätzungen von Goldman Sachs zeigen zudem, dass die kumulierten globalen Investitionen in KI seit 2022 bis Ende 2026 voraussichtlich ein Rekordhoch von 1,8 Billionen US-Dollar erreichen werden. Verschiedene führende Indikatoren befinden sich weiterhin am oberen Ende der seit 2022 bestehenden Spanne, was darauf hindeutet, dass eine Trendwende bei den jüngsten Investitionsausgaben noch nicht eingetreten ist.

Die Rendite der französischen 10-jährigen Staatsanleihe durchbricht mit 4,1 % ein neues Hoch seit 2008 – steht eine „Euro-Schuldenkrise 2.0“ bevor?
Mit einem weiteren schwierigen Haushaltsstreit am Horizont bereiten Frankreichs sich verschlechternde öffentliche Finanzen und die politische Blockade den Anleiheinvestoren zunehmend Sorgen.

