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Jeder will von Nvidia lernen: „Chips gegen Finanzierung“ – jetzt fördern auch Google und AMD die „KI-Cloud“

Jeder will von Nvidia lernen: „Chips gegen Finanzierung“ – jetzt fördern auch Google und AMD die „KI-Cloud“

华尔街见闻华尔街见闻2026/02/21 04:02
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Von:华尔街见闻

Nvidias durch die Förderung von CoreWeave aufgebauter „Rechenleistung-Finanz“-Kreislauf ist äußerst verlockend und zwingt Google und AMD dazu, „tastend voranzugehen“, um mit echtem Geld ein eigenes Ökosystem für AI-Chips zu schaffen.

Am 20. Februar berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise, dass Google derzeit erkundet, wie es seine starke Finanzkraft nutzen kann, um ein umfassenderes AI-Ökosystem aufzubauen. Die Kernstrategie besteht darin, Datenzentrumspartner finanziell zu unterstützen – unter der Bedingung, dass sie Googles TPU-Chips einsetzen. Gleichzeitig verfolgt AMD eine aggressive Strategie, indem sie Garantien für Kundendarlehen bietet, um ihre AI-Chips zu fördern.

Diese Strategie wird vom Markt als direkte Kopie von Nvidias „CoreWeave-Modell“ angesehen – also die Förderung von „Neocloud“-Anbietern, um die von Nvidia dominierten oder mit eigenen Chips ausgestatteten traditionellen Cloud-Giganten zu umgehen und ein eigenes „Stammpersonal“ aufzubauen.

Nach dem Vorbild von Nvidia: Investitionen in „neue Cloud“-Firmen und Mining-Unternehmen

Informierte Personen berichten, dass Google Verhandlungen führt, um etwa 100 Millionen US-Dollar in das Cloud-Startup Fluidstack zu investieren. Diese Transaktion bewertet Fluidstack mit etwa 7,5 Milliarden US-Dollar.

Dies ist nicht nur eine finanzielle Investition, sondern auch eine strategische Bindung. Unternehmen wie Fluidstack, diese „neuen Cloud“-Firmen, sind heute eine wichtige Variable im AI-Computing-Markt und bieten speziell AI-Unternehmen Rechenleistungen an. Zuvor war es Nvidia, das CoreWeave unterstützte, damit diese große Mengen an GPUs horteten und so einen Marktdurchbruch erzielten.

Nun möchte auch Google „nach demselben Muster vorgehen“. Informierte Kreise berichten, dass Google durch die Investition „das Wachstumspotenzial von Fluidstack vergrößern und mehr Computing-Anbieter zur Nutzung seiner AI-Chips ermutigen“ möchte.

Neben direkten Investitionen streckt Google seine Fühler auch zu ehemaligen Krypto-Mining-Unternehmen aus, die gerade im Wandel sind.

Berichten zufolge hat Google bereits Hut 8, Cipher Mining und TeraWulf bei deren Projekten mit Finanzierungen unterstützt (backstopped financing). Diese Unternehmen verfügen über bestehende Datenzentrums-Infrastruktur und sind darauf aus, sich zu AI-Rechenzentren zu wandeln. Im Gegenzug für Googles finanzielle Unterstützung akzeptieren sie TPU.

AMDs aggressive „Wette“: Wenn ich nicht verkaufen kann, vermiete ich

Im Vergleich zu Googles direkten Investitionen agiert AMD noch aggressiver und ist risikofreudiger.

Berichten zufolge wird AMD eine wesentliche Garantie für ein 300-Millionen-Dollar-Darlehen des Datenzentrums-Startups Crusoe übernehmen. Die Mittel von Goldman Sachs werden zum Kauf von AMD AI-Chips verwendet.

Am auffälligsten ist dabei die „Absicherungsklausel“. Informierte Kreise berichten, dass, falls Crusoe keine Kunden für diese Chips findet, AMD sich verpflichtet, diese Chips von Crusoe zu mieten. Das bedeutet, dass AMD der „letzte Mieter“ wird und den Kunden die Sorgen über die Nachfrageseite nimmt.

Dieses Vorgehen kann zwar kurzfristig den Absatz steigern, birgt jedoch für den Chiphersteller ein enormes Risiko, falls die AI-Nachfrage nachlässt. Sollte der Markt abkühlen, wird AMDs Bilanz direkt belastet.

Warum gehen alle Umwege?

Google und AMD wählen diesen „Umweg“, weil die Hauptstraße bereits blockiert ist.

Für Google gilt: Obwohl Startups wie Anthropic den Einsatz von TPU ausweiten, zeigen die traditionellen Cloud-Konkurrenten (wie Amazon AWS, Microsoft Azure) wenig Interesse an TPU.

Branchenkenner betonen: „Die großen Cloud-Service-Anbieter zeigen nur mäßiges Interesse, zum Teil weil sie Google als Wettbewerber sehen.“ Darüber hinaus investiert Amazon AWS selbst stark in die Entwicklung eigener AI-Chips.

Daher ist die Förderung neutraler, dritter „neuer Cloud“-Anbieter für Google und AMD die beste Option, um die Blockade zu durchbrechen.

Interner Wettbewerb und Produktionsengpässe

Um die Kommerzialisierung von TPU zu beschleunigen, denkt Google intern sogar über eine Umstrukturierung nach.

Informierte Kreise berichten, dass das Management der Google-Cloud-Sparte kürzlich eine langjährige interne Debatte wieder aufleben ließ: „Sollte das TPU-Team als eigene Abteilung restrukturiert werden?“ Eine solche Abspaltung könnte es Google erlauben, externes Kapital aufzunehmen und dadurch die Investitionsmöglichkeiten zu erweitern.

Diese Idee wurde jedoch von Google offiziell dementiert. Ein Google-Sprecher stellte klar, dass „es keine Pläne zur Reorganisation der TPU-Abteilung gibt“ und betonte, dass „die enge Integration des Chip-Teams mit anderen Unternehmensbereichen (wie dem Gemini-Modellentwicklungsteam) vorteilhaft ist“.

Abgesehen von der Struktur ist das größere Hindernis jedoch die Produktionskapazität.

Obwohl Alphabet derzeit mit Broadcom gemeinsam TPU-Chips entwickelt und von TSMC fertigen lässt, ist angesichts der explosionsartig steigenden AI-Nachfrage die fortschrittliche Fertigungskapazität von TSMC äußerst begrenzt.

Informierte Kreise berichten, dass „TSMC möglicherweise Nvidia als seinen größten Kunden bevorzugt und nicht Google“. Darüber hinaus ist die globale Knappheit von HBM-Speicherchips, die für AI-Chips unerlässlich sind, ein weiteres großes Problem für Googles Bestreben, die Liefermenge an TPU zu steigern.

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