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Die Bullen erwarten eine Trendwende, die Bären warten auf den Zusammenbruch – wer hat am Ende recht?

Die Bullen erwarten eine Trendwende, die Bären warten auf den Zusammenbruch – wer hat am Ende recht?

BTC_ChopsticksBTC_Chopsticks2025/10/21 02:52
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Von:BTC_Chopsticks

In den vergangenen Wochen war die Stimmung am Kryptomarkt so gespalten wie nie zuvor.

Auf der einen Seite stehen die entschlossenen Bullen, die überzeugt sind, dass der Absturz der letzten Woche die letzte Bereinigungsrunde war;

Auf der anderen Seite die hartnäckigen Bären, die sicher sind, dass eine tiefere Korrektur noch bevorsteht.

Wer hat also Recht?

Wir müssen auf die Makroebene zurückkehren, um die Antwort zu finden.

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❶ Makroökonomischer Nebel: Die Zinsen sinken, aber der Markt steigt nicht

Die Federal Reserve hat in diesem Jahr bereits dreimal die Zinsen gesenkt und den Leitzins auf 4,00–4,25 % reduziert.

Logischerweise sollte dies ein positives Signal für Risikoanlagen sein—

Doch der Markt jubelte nicht wie erwartet.

Der Grund dafür ist:

Die Inflation ist auf 2,9 % gestiegen


Die Arbeitslosenquote ist auf 4,3 % gestiegen (ein Drei-Jahres-Hoch)


Die US-Regierung ist teilweise geschlossen, Wirtschaftsdaten werden verzögert veröffentlicht


Die Federal Reserve „fliegt blind“, sowohl Institutionen als auch Privatanlegern fehlt die Orientierung


Wenn die Unsicherheit steigt, kehrt die Volatilität zurück.

Das ist der grundlegende Hintergrund für den Absturz im Oktober.

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❷ Charts lügen nicht: Der Absturz wurde durch einen „externen Schock“ ausgelöst

Innerhalb weniger Tage:

BTC fiel von 126.000 US-Dollar auf 104.000 US-Dollar


ETH fiel von 4.950 auf 3.430 US-Dollar


Die meisten Mainstream-Altcoins halbierten sich


Der Auslöser war Trumps Ankündigung, 100 % Zölle auf China zu erheben.

Die globalen Märkte gerieten sofort in Panik, innerhalb von 24 Stunden wurden Krypto-Kontrakte im Wert von über 19 Milliarden US-Dollar liquidiert.

Das war ein typischer makroökonomischer Deleveraging-Effekt—

Angst zerstört zuerst die liquidesten Vermögenswerte: Kryptowährungen.

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❸ Doch Institutionen gerieten nicht in Panik, sondern stockten auf

Während Privatanleger in Panik verkauften,

verzeichneten Krypto-ETFs in derselben Woche einen Nettozufluss von fast 6 Milliarden US-Dollar:

Bitcoin-ETFs Zufluss 3,5 Milliarden US-Dollar


Ethereum-ETFs Zufluss 1,5 Milliarden US-Dollar


Anders gesagt:

Privatanleger verkaufen in Panik, Institutionen kaufen in Ruhe.

Der Bullenmarkt ist nicht vorbei, er verlagert sich nur von den Börsenkonten in die Cold Wallets.


❹ Subtile Veränderungen auf politischer Ebene: Die Regierung beginnt, Krypto zu absorbieren

Überraschender ist, dass das US-Finanzministerium seine Strategie anpasst:

Beschlagnahmte Bitcoin-Reserven werden nicht mehr verkauft


Stablecoin-Gesetzgebung bringt einen klareren Regulierungsrahmen


Einige Regelungen erlauben sogar Banken die Teilnahme am ETH-Staking


Das sendet ein Signal:

Krypto-Assets werden allmählich vom System absorbiert, statt abgelehnt.

Bitcoin wird Teil des Finanzsystems und nicht mehr als externe Bedrohung gesehen.


❺ Ethereums „stille Erholung“

ETH hielt während des Absturzes wichtige Unterstützungszonen,

On-Chain-Daten zeigen:

Aktive Adressen auf einem Mehrjahreshoch


ETH-Nachfrage auf historischem Höchststand


US-Finanzinstitute beginnen, ETH-Staking-Dienste zuzulassen


Auch ohne große positive Nachrichten

baut ETH seine Struktur stetig wieder auf.

Diese Art von „stiller Stärke“ ist oft das Vorspiel zu einer großen Bewegung.


❻ Der aktuelle Hauptkonflikt: Makrorisiken vs. Liquiditätswettlauf

Der Markt befindet sich derzeit in einem Tauziehen zwischen „Makro und Liquidität“:

Wenn sich die Weltwirtschaft weiter verschlechtert, wird der Markt das Wachstum pausieren;


Wenn das Tempo der Zinssenkungen zunimmt, wird der Markt wieder explodieren.


Deshalb sieht es jetzt „sowohl wie ein Bullen- als auch wie ein Bärenmarkt“ aus.

Denn wir befinden uns in einer strukturellen Übergangsphase.


❼ Ist der Bullenmarkt wirklich vorbei?

Die Antwort lautet: Nein.

Nur ist dieser Bullenmarkt ganz anders als die Euphorie von 2021.

Tiefere Korrekturen, aber schnellere Erholungen


Privatanleger ziehen sich zurück, Institutionen dominieren


Der Markt ist ruhiger, aber die Struktur ist gesünder


Das ist nicht das Ende des Bullenmarkts,

sondern der Beginn eines neuen Bullenmarkts, der von Liquidität, Regulierung und langfristigem Kapital getrieben wird.


Fazit:

Der aktuelle Kryptomarkt ist kein „Crash“, sondern ein „Wiederaufbau“.

Wenn kurzfristige Hebelpositionen bereinigt, die Stimmung rationalisiert und Institutionen neu positioniert werden—

dann ist dies die Phase, in der sich der nächste Trend auflädt.

Investoren sollten nicht versuchen, das Hoch oder das Tief zu erraten,

sondern die Struktur beobachten:

Wenn die Angst stabilisiert, Kapital zurückkehrt und die Volatilität abnimmt—

dann beginnt die zweite Phase des echten Bullenmarkts leise.

Diesmal gewinnt nicht der Schnellste, sondern der Stabilste.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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