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Wie wird der nächste Krypto-Zyklus aussehen?

Wie wird der nächste Krypto-Zyklus aussehen?

深潮深潮2025/09/22 08:15
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Von:深潮TechFlow

Der Zeitpunkt und das Ausmaß der Liquiditätsrotation, der Zinspfad der Federal Reserve sowie die Muster der institutionellen Adoption werden den Verlauf des Kryptozyklus bestimmen.

Der Zeitpunkt und das Ausmaß der Liquiditätsrotation, der Zinspfad der Federal Reserve sowie das Muster der institutionellen Adoption werden den Entwicklungsverlauf des Krypto-Zyklus bestimmen.

Autor: arndxt

Übersetzung: Luffy, Foresight News

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Globale M2 und Bitcoin-Preischart

Die wichtigste strukturelle Schlussfolgerung ist: Kryptowährungen werden sich nicht von der Makroökonomie abkoppeln. Der Zeitpunkt und das Ausmaß der Liquiditätsrotation, der Zinspfad der Federal Reserve sowie das Muster der institutionellen Adoption werden den Entwicklungsverlauf des Krypto-Zyklus bestimmen.

Anders als 2021 wird die bevorstehende Altcoin-Saison (falls sie eintritt) langsamer, selektiver und stärker institutionell geprägt sein.

Falls die Federal Reserve durch Zinssenkungen und Anleiheemissionen Liquidität freisetzt und die institutionelle Adoptionsrate weiter steigt, könnte 2026 der bedeutendste Risiko-Asset-Zyklus seit 1999-2000 werden. Kryptowährungen dürften davon profitieren, ihr Verhalten wird jedoch normativer und nicht explosionsartig sein.

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Politische Divergenz der Federal Reserve und Marktliquidität

1999 erhöhte die Federal Reserve die Zinsen um 175 Basispunkte, während der Aktienmarkt bis zum Höchststand im Jahr 2000 weiter anstieg. Heute sind die Erwartungen am Terminmarkt völlig entgegengesetzt: Bis Ende 2026 wird eine Zinssenkung um 150 Basispunkte erwartet. Sollte sich diese Erwartung erfüllen, wird der Markt in ein Umfeld mit steigender und nicht restriktiver Liquidität eintreten. Aus Sicht der Risikobereitschaft könnte das Marktumfeld 2026 dem von 1999-2000 ähneln, jedoch mit völlig entgegengesetztem Zinsverlauf. Sollte dies zutreffen, könnte 2026 ein „heftigeres 1999-2000“ werden.

Neuer Kontext für den Kryptomarkt (im Vergleich zu 2021)

Vergleicht man den aktuellen Markt mit dem letzten großen Zyklus, so sind die Unterschiede deutlich:

  • Strengere Kapitaldisziplin: Hohe Zinsen und anhaltende Inflation zwingen Investoren dazu, risikoreiche Assets sorgfältiger auszuwählen;

  • Kein pandemiebedingter Liquiditätsschub: Es fehlt ein sprunghafter Anstieg der breiten Geldmenge (M2), das Branchenwachstum muss auf Adoption und Kapitalallokation setzen;

  • Marktgröße verzehnfacht: Eine größere Marktkapitalisierung bedeutet tiefere Liquidität, aber die Chance auf 50- bis 100-fache Überrenditen ist geringer;

  • Institutionelle Kapitalzuflüsse: Die Adoption durch Mainstream-Institutionen ist fest etabliert, Kapitalzuflüsse verlaufen stetiger und fördern eine langsame Rotation und Konsolidierung des Marktes, anstatt explosive Asset-Rotation.

Verzögerung bei Bitcoin und Liquiditätsübertragungskette

Die Performance von Bitcoin weist eine Verzögerung gegenüber dem Liquiditätsumfeld auf, da neue Liquidität im „Upstream“ in kurzfristigen Staatsanleihen und Geldmärkten gebunden ist. Als Asset am Ende der Risikokurve profitieren Kryptowährungen erst, wenn die Liquidität nach unten weitergeleitet wird.

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Katalysatoren für eine starke Performance von Kryptowährungen sind unter anderem:

  • Expansion der Bankkredite (ISM Manufacturing Index > 50);

  • Abflüsse aus Geldmarktfonds nach Zinssenkungen;

  • Ausgabe von langfristigen Anleihen durch das Finanzministerium, was die langfristigen Zinsen senkt;

  • Schwächung des US-Dollars, was den globalen Finanzierungsdruck mindert.

Historische Muster zeigen, dass Kryptowährungen in der Regel am Ende eines Zyklus steigen, nachdem diese Bedingungen erfüllt sind – später als Aktien und Gold.

Risiken für das Basisszenario

Obwohl der Liquiditätsrahmen eine bullische Tendenz aufweist, bestehen weiterhin mehrere potenzielle Risiken:

  • Anstieg der langfristigen Renditen (ausgelöst durch geopolitische Spannungen);

  • Stärkung des US-Dollars, was die globale Liquidität verknappt;

  • Schwache Bankkredite oder ein restriktiveres Kreditumfeld;

  • Liquidität verbleibt in Geldmarktfonds und fließt nicht in Risiko-Assets.

Das Hauptmerkmal des nächsten Zyklus wird nicht mehr der „spekulative Liquiditätsschock“ sein, sondern die strukturelle Integration von Kryptowährungen in die globalen Kapitalmärkte. Mit dem Zufluss institutionellen Kapitals, vorsichtiger Risikobereitschaft und politisch getriebenen Liquiditätsveränderungen könnte 2026 den Wandel von Kryptowährungen vom „Boom-and-Bust“-Modell hin zu einer „systemischen Relevanz“ markieren.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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